Royaler Besuch: Bundeskanzler und Diedenhofen begrüßen Weinhoheiten aus Wahlkreis in Berlin

06.12.2023

Landkreis Neuwied/Berlin. Royaler Besuch in Berlin: Kürzlich reisten Weinhoheiten aus den rheinland-pfälzischen Anbaugebieten auf Einladung der rheinland-pfälzischen SPD-Bundestagsabgeordneten für vier Tage in die Hauptstadt. Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) hatte die Fahrt mit organisiert. Er betont: “Unsere Weinhoheiten bewahren mit ihrer Arbeit die tief verwurzelten Traditionen unseres Bundeslandes und sind Botschafterinnen und Botschafter für unsere Anbaugebiete. Als SPD war es uns deswegen wichtig, dass die Weinhoheiten ihre eigenen Ideen hier in Berlin vorbringen können. Ich habe mich sehr gefreut, einige bekannte Gesichter aus meinem Wahlkreis und auch aus dem Ahrtal begrüßen zu können.”

Mit dabei waren die amtierende Mittelrhein-Weinprinzessin Hannah Roos, die ehemalige Weinkönigin von Rheinbrohl und Hammerstein, Jill Rüttgen, die ehemalige Mittelrhein-Weinkönigin Verena Schwager aus Erpel sowie die ehemalige Dattenberger Weinkönigin und Mittelrhein-Weinprinzessin Kira Michels. Im Vordergrund der vier Tage stand der inhaltliche Austausch über die Zukunft und die Herausforderungen des Weinbaus. Landwirtschaftliche Familienunternehmen als besondere Unternehmensform, spezifische Belastungsfaktoren und die Unterstützung von Frauen in der Landwirtschaft waren einige der Themen, die die Hoheiten an die Abgeordneten richteten.

Neben politischen Gesprächen mit den Abgeordneten und im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft standen eine Führung durch das Bundeskanzleramt, ein Abend in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz sowie der Besuch des königlichen Weinbergs in Potsdam auf dem Programm. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war ein Treffen und ein gemeinsames Foto der Hoheiten mit den Abgeordneten und mit Bundeskanzler Olaf Scholz.

Gemeinsam betonten die rheinland-pfälzischen SPD-Abgeordneten: „Die Weinhoheiten sind die Zukunft des deutschen Weinbaus, daher ist es immens wichtig, sie zu vernetzen und Ihnen Gehör zu verleihen. Denn oftmals werden sie nur auf ihr Aussehen oder das Tragen ihrer Krone reduziert. Dabei zeichnen sie sich durch ihre gute Ausbildung und ihrem fundierten Fachwissen aus und begeistern die Menschen mit ihrer Art für das Kulturgut Wein. Egal ob Weinkönigin, Weinprinzessin oder Weinprinz, unsere Weinhoheiten sind mit ganzem Herzen in ihrem Ehrenamt dabei und viele von Ihnen oft auch hauptberuflich im Weinbau aktiv.”

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